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Walter Leistikow 1865 Bromberg – 1908 Berlin-Schlachtensee Drei Radierungen auf Kupferdruckkarton bzw. Bütten. Unsigniert. Jeweils typografisch bezeichnet. Jeweils aus PAN, 2. Jg., Heft 1, Berlin 1896 / 3. Jg., Heft 1, Berlin 1897 / 5. Jg., Heft 4, Berlin 1900. Söhn HDO 52701–2 / 52801–1 / 53004–2. Walter Leistikow 1865 Bromberg – 1908 Berlin-Schlachtensee 1883 Studienbeginn an der Königlichen Akademie Berlin, aus der er nach einem halben Jahr als "talentlos" entlassen wurde. 1883–85 Privatunterricht bei dem Marine- und Landschaftsmaler Hermann Eschke und 1885–87 bei Hans Gude. 1890–93 als Lehrer in Berlin tätig. Enge Freundschaft mit Lovis Corinth und Gerhart Hauptmann. 1892 Mitbegründer der oppositionellen Künstler-Vereinigung "Die XI" und Mitglied der Münchner Sezession. 1898 Gründungsmitglied der Berliner Secession sowie des Deutschen Künstlerbundes im Jahr 1903. 1907 Ernennung zum Königlichen Preußischen Professor. Leistikow gilt als einer der wenigen Vertreter des Jugendstils in der deutschen Malerei der Jahrhundertwende. Zwischen 1897 und 1902 beschäftigte er sich zunehmend mit der Gestaltung kunsthandwerklicher Objekte.