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Schlangenhenkelvase "Wildrose und Kornblume". Ernst August Leuteritz für Meissen. 1863–1865. Ausformungszeitraum: Knauf period. 1860-1923.

Sold for €240 at Schmidt Kunstauktionen Dresden OHG on Jun 20, 2026.

Schlangenhenkelvase "Wildrose und Kornblume". Ernst August Leuteritz für Meissen. 1863–1865. Ausformungszeitraum: Knauf period. 1860-1923. auction lot image

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Ernst August Leuteritz 1818 Meißen – 1893 ebenda Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert, angespitzter Vergoldung sowie Ränder mit Goldfaden. Amphorenform auf kanneliertem Rundstand, montiert. Zwei an der Wandung ansetzende, in sich verschlungene Doppelschlangenhenkel. Auf den Wandungen schau- und rückseitig fein gemalten Blumenbuketts mit Wildrosen und Kornblumen. Unterseitig die zweifach geschliffenen Knaufschwertermarke in Unterglasurblau, die geritzter Modell-Nr. "E 153" sowie die geprägte Dreher-Nr. "61". Vgl.: Sabine und Thomas Bergmann: The Art of Meissen Figures. Modellnummern A 100 – Z300, Bd. 1 und 2. Karlsruhe 2010. S. 55, Kat.Nr. 2098. Ernst August Leuteritz 1818 Meißen – 1893 ebenda Porzellanmodelleur. Ab 1836 Bossiererlehrling in der Porzellan-Manufaktur Meissen. 1838–43 Schüler von Ernst Rietschel an der Dresdner Kunstakademie, seit 1843 als Modelleur wieder in Meissen. 1849–86 Vorsteher der Gestaltungsabteilung, 1882 zum Professor ernannt. Leuteritz prägte maßgeblich den Historismus in der Meissener Porzellan-Manufaktur und schuf zahlreiche, bis heute produzierte Formen wie z. B. die Schlangenhenkelvase nach antikem Vorbild. Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen Nach der Erfindung des europäischen Hartporzellans durch Johann Friedrich Böttger 1710 von August dem Starken als erste Porzellanmanufaktur in der westlichen Welt gegründet. Bis 1863 befand sich die gesamte Produktion auf der Meißener Albrechtsburg, um dann in das neu angelegte Fabrikgebäude im Triebischtal umzuziehen. Ihre große Blüte erlebte die Manufaktur in den Jahren um 1720 bis 1750, verbunden mit den Namen Johann Gregorius Höroldt (Malerei) und Johann Joachim Kändler (Plastik).

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