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Albert Wigand 1890 Ziegenhain/Hessen – 1978 Leipzig Feder- und Pinselzeichnung in farbiger Tusche auf Zeichenpapier. U.re. in Blei signiert "Wigand", u.li. betitelt. Verso mit einem Brief violetter Tusche, in Blei nachträglich datiert "8. Juni 71 ?". Auf Untersatzkarton montiert. WVZ Grüß-Wigand B-1935/95. Albert Wigand 1890 Ziegenhain/Hessen – 1978 Leipzig Bis 1913 Studium an der Kunstgewerbeschule Düsseldorf bei Lothar von Kunowski. Ab 1913 im Schülerkreis des Malers Otto Ubbelohde tätig. Während des Ersten Weltkriegs als Sanitäter in Frankreich. 1916 erste Ausstellung im besetzten nordfranz. Rethel, initiiert von Walter Kaesbach. 1925 Übersiedlung nach Dresden, wo er 1930–43 als Schaufenstergestalter arbeitete. Parallel Aktstudium bei Woldemar Winkler. In den 1930er Jahren entwickelte Wigand einen eigenen lyrischen Expressionismus. Zeichnungen von Dorf- und Straßenszenen in Böhmen, im Erzgebirge und in der Lausitz prägen sein Oeuvre, das nach 1945 durch malerische Stillleben Ergänzung erfuhr. Seine frühen Arbeiten setzte er zudem zu Collagen zusammen, die eine zeitliche Einordnung noch heute erschweren. Sein Spätwerk wiederum zeichnet sich durch eine Annäherung an den Realismus in reduzierter Farb- und Formensprache aus. Please note that according to German law there is 2,0% ''droit de suite'' of the purchase price on top of the premium.