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Sighard Gille 1941 Eilenburg – lebt in Leipzig Öl auf Hartfaser. Monogrammiert und datiert im Hintergrund o.re. "G 87". Verso signiert, bezeichnet, betitelt und datiert "GILLE / LEIPZIG FLUCHT AUS DEM PARADIES 1987/ ÖI". In einem schwarz gefassten Plattenrahmen. WVZ Gille 355. Provenienz: Nachlass Sammlung Reinhard Böttcher, Frankfurt am Main / Kapstadt; 1988 Galerie am Sachsenplatz, Leipzig, Ausgestellt in: Sighard Gille. Malerei, farbige Blätter, Zeichnungen und Druckgrafik der Jahre 1984 bis 1988. Galerie am Sachsenplatz, Leipzig, 7.5.-4.6. 1988. Sighard Gille 1962–1989. Gemälde, Objekte, Zeichnungen Grafik, Ludwig-Institut für Kunst der DDR, Städtische Galerie Schloß Oberhausen, 27.10.-10.12.1989, Kunststation Kleinsassen, 17.2.-16.4.1990, Museum Haus Ludwig für Kunst der DDR, Saarlouis, 12.8.-24.9.1990. Lit.: Sighard Gille, Hans-Peter Schulz (Hrsg.): Sighard Gille: Malerei, Zeichnungen und Druckgrafik der Jahre 1984 bis 1988; 7. Mai bis 4. Juni 1988. Leipzig 1988. S. 10 mit Abb. Bernhard Mensch (Hrsg.), Sighard Gille, Sighard Gille: Sighard Gille 1962 – 1989: Werkverzeichnis der Gemälde und Grafik ; Gemälde, Objekte, Zeichnungen, Grafik. Oberhausen 1989. S. 73 mit Abb. Sighard Gille, Ferdinand Ullrich (Hrsg.): Auswildern. Leib. Leipzig 2001. "Das Gemälde kann als Entsprechung zu dem Gemälde Fähre (WVZ Gille 211) verstanden werden. Aus der alttestamentarischen ''Vertreibung aus dem Paradies'' wird bei Gille eine Flucht. Es ist damit zugleich Metapher für die Suche nach einem anderen Leben in einer als beengend empfundenen Situation jener Jahre in der DDR." (zitiert nach WVZ S. 172). Sighard Gille 1941 Eilenburg – lebt in Leipzig Deutscher Maler, Grafiker, Fotograf und Plastiker. 1959–60 zunächst Studium der Landwirtschaft an der Humboldt-Universität Berlin. Fachabschluss als Porträt-Fotograf in Abendkursen sowie Besuch der Abend-Akademie der HGB Leipzig. 1965–70 Malereistudium bei Bernhard Heisig und Wolfgang Mattheuer an der HGB Leipzig. Meisterschüler bei Bernhard Heisig. Freischaffend und Lehrtätigkeiten an der HBG Leipzig, 1992 Professur für Malerei. Gille beteiligte sich an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland und wurde mit diversen Preisen ausgezeichnet, 1982 Nationalpreis der DDR. Please note that according to German law there is 2,0% ''droit de suite'' of the purchase price on top of the premium.