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Gustavo (das ist: Gustavo Peñalver Vico). Sammlung von sechs Zeichnungen für den Sammler Dr. Hans Joachim Rust. Faserstift auf Zeichenblockpapier. Jeweils signiert und datiert sowie betitelt und ortsbezeichnet. 1972 und 1976. Blattmaße: 32,5 x 42,5 cm bis 48 x 34 cm. Schöne Sammlung von frühen Zeichnungen des spanischen Künstlers, der 1976 vor der Franco-Diktatur nach Berlin flüchtete. Bereits 1971 stellte Gustavo erstmals in Berlin aus, wo er offensichtlich einen seinen treuesten Sammler, den Berliner Anwalt und Notar Dr. Hans-Joachim Rust, kennenlernte. Als Hausjurist des Springer-Verlags sorgte Rust 1968 nach dem Attentat auf Rudi Dutschke insbesondere mit seinen Schadensersatzforderungen gegen die vor dem Verlagsgebäude Protestierenden für Schlagzeilen. Als Testamentsvollstrecker von Heinz Ullstein erwarb Rust 1976 für die Axel-Springer-Stiftung eine alte Fabrikantenvilla in der Möckernstraße 68. Mit dem Kauf der alten Lampenfabrik erfüllte sich der letzte Wille des Schauspielers und Verlags-Sprosses, der in seinem Testament verfügt hatte, mit seinem Erbe "in Not befindliche Schauspieler" zu unterstützen. Zusammen mit der Obersten Denkmalbehörde Berlins wurden Villa und Fabrikgebäude restauriert und boten als "Ernst Gettke Haus" verschiedenen Künstlern und Kulturbetrieben eine neue Heimat. - Offensichtlich sind vier der Zeichnungen hier, im "jardin" und der "casa del Dr. Rust" entstanden, während die beiden auf 1972 datierten Zeichnungen wohl spanische Impressionen wiedergeben. - Teils etwas gebräunt und minimal knittrig.