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Eduard von Grützner, 1846 Groß-Karlowitz bei Neisse – 1925 München

Sold for €3,380 at Hampel Fine Art Auctions on Mar 26, 2026.

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EIN FUND (IN DER BIBLIOTHEK) Öl auf Leinwand. 44,5 x 34 cm. Rechts unten signiert und datiert „1900“. Verso Stempel der Münchener Kgl. Malmittelfirma Adrian Brugger, Theatinerstrasse 1. Das Gemälde repräsentiert sowohl in der Feinmalerei des Künstlers, als auch in der Thematik, das Wirken des mit seinen „Mönchsbildern“ so bekannt gewordenen bedeutenden Vertreters der Münchner Schule. Neben Franz von Defregger (1835–1921) und Carl Spitzweg (1808–1885) zählte er zum Dreigestirn der süddeutschen Genremalerei. Auch in vorliegendem Bild ist neben dem akribisch und detailreich wiedergegebenen Bibliotheksraum mit Buchausstattung, Folianten und Schreibzeug, die individuelle Charakteristik des mönchischen Bibliothekars ins Bild gesetzt worden. Das Gemälde entstand 1900, also 16 Jahre vor der Erhebung in den persönlichen Adelsstand. Die Betitelungsaufschrift „Ein Fund“ (auf dem Keilrahmen verso) ist sicher von der Hand Grützners selbst, und erklärt auch das Lächeln des Mönches über seine literarische Entdeckung. Literatur: Vgl. László Balogh, Eduard von Grützner 1846–1925. Ein Münchner Genremaler der Gründerzeit. Monographie und kritisches Verzeichnis seiner Ölgemälde, Ölstudien und Ölskizzen, Mainburg1991. A.R. (14702320) (11)

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