Appraisily Check my item

Auction sale reference

Hans Körnig "Der Maler Otto Westphal". 1960.

Sold for €130 at Schmidt Kunstauktionen Dresden OHG on Mar 7, 2026.

Hans Körnig "Der Maler Otto Westphal". 1960. auction lot image

Lot description

Hans Körnig 1905 Flöha – 1989 Niederwinkling Otto Westphal 1878 Leipzig – 1975 Dresden Aquatinta und Radierung auf gelblichem Bütten. Unterhalb der Darstellung re. in Blei signiert und datiert "Körnig 60" sowie u.re. nummeriert "262/1". U.li. mit einer Widmung des Künstlers an Otto Westphal. Hinter Glas gerahmt. WVZ der Aquatinten 262, dort mit leicht abweichenden Maßangaben. Provenienz: Sammlung Jutta Hartmann, Bautzen; Nachlass Otto Westphal, Dresden / Bautzen. Hans Körnig 1905 Flöha – 1989 Niederwinkling 1930–33 Studium an der Kunstakademie Dresden bei Richard Müller, Hermann Dittrich, Ferdinand Dorsch und Max Feldbauer. Bekanntschaft mit Elise Schwabhäuser, einer ehemalige Schülerin von Liszt, die seine Mäzenatin wurde. 1935 Reisen nach Italien, in die Schweiz und nach Frankreich. Ab 1940 Kriegsdienst an der sowjetischen Front, Verlust des rechten Unterschenkels. 1951 Heirat mit Lisbeth Reichert, Geburt der Tochter Margarethe. Ab 1953 Auseinandersetzung mit Aquatintatechnik. 1954 und 1955 Dachbodenausstellungen. 1958 Ausschluss aus dem Verband Bildender Künstler. 1961 Illegale Urlaubsreise mit der Familie nach Holland und Belgien, durch den Mauerbau Rückkehr gehindert, neuer Wohnsitz in Niederwinkling / Niederbayern. Beschlagnahmung des in Dresden zurückgelassenen künstlerischen Werks, bis 1989 unzugänglich. 1989 Freitod. Von 1935 bis 1961 hatte Körnig sein Atelier in der Dresdener Neustadt, im Wallgäßchen. Heute befindet sich dort das Hans Körnig-Archiv. Otto Westphal 1878 Leipzig – 1975 Dresden 1894–96 Besuch der Kunstgewerbeschule Kassel und 1896–99 der Webschule Krefeld. Ab 1899 Hinwendung zur freien Kunst, Aufenthalt in Berlin. 1900 Präsentation eines Wandteppichs auf der Pariser Weltausstellung. 1903 Reise nach Danzig. 1904–07 Studium an der Dresdner Kunstakademie bei Richard Müller und Carl Bantzer. Ab 1905 Verbindung zu verschiedenen Kunstvereinen, z.B. dem Märzbund, und rege Ausstellungstätigkeit, wohl u.a. im Kunstsalon Emil Richter und der Kunstausstellung Kühl. Mitglied der Künstlerkolonien Goppeln und Willingshausen. 1911 Heirat mit Julia Remond (ca. 1871–1925, aus Yverdon bei Genf stammend). 1914–16 Teilnahme am Ersten Weltkrieg. Studienaufenthalte u a. in Hessen, Danzig und der Schweiz. 1924 Beschäftigung mit Wandmalereien und Mosaiken in Ravenna, Italien. 1929 Wandmalereien für den Römischen Garten der Gruga in Essen. Ab 1930 in Pompeji für das archäologische Institut Rom tätig. 1931 Eheschließung mit seiner zweiten Frau Margarete. In den 1940er Jahren Assistent unter Fritz Beckert an der TH Dresden. Einzelausstellungen u. a. 1958 in der Kunstausstellung Heinrich Kühl in Dresden und 1971 im Albertinum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Anschließend eine Wanderausstellung in Ostdeutschland und anderen Ländern.

Do not price your object from one auction record.

A signed appraisal checks whether this sale is truly comparable to your item before you sell, insure, donate, or divide an estate.

Get an expert appraisal