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Carlfriedrich Claus 1930 Annaberg – 1998 Chemnitz Kaltnadelradierung. In Blei signiert, betitelt und datiert "Carlfriedrich Claus, Notiz. 1980" sowie nummeriert u.re. "12/15". Nicht im WVZ Werner / Juppe, vgl. das gespiegelte Motiv WVZ Werner / Juppe G 60 I. Vermutlich handelt es sich um einen Probedruck. In den Kunstsammlungen Chemnitz befindet sich ebenfalls ein nicht gespiegeltes Exemplar. Selten. Carlfriedrich Claus 1930 Annaberg – 1998 Chemnitz Als Künstler Autodidakt. Frühzeitiges Interesse für Sprachen (Hebräisch, Armenisch und Chinesisch). Selbststudium der Kabbala und Auseinandersetzung mit den Schriften Rudolf Steiners, Ernst Blochs, Novalis'', Jacob Böhmes, Spinozas und Paracelsus''. 1945–48 Lehre als Einzelhandelskaufmann / Kunsthändler an der Städtischen Handelsschule in Annaberg. Ab 1951 Verfassen experimenteller Texte (Lautstudien und Klanggebilde), im Jahr darauf Erkrankung an Tuberkulose. Claus stand unter anderem in Kontakt zu Ernst Bloch, Michel Leiris, Raoul Hausmann, Franz Mon, avantgardistischen Künstlern in Europa und Albert Wigand. Zwischen 1958 und 1980 entstanden "Phasenmodelle", "Letternfelder", "Sprachblätter" und "Vibrationstexte". 1977–82 Mitglied der Künstlergruppe Clara Mosch.