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Carl Lohse 1895 Hamburg – 1965 Dresden Farbige Pastellkreidezeichnung auf grünlichem Karton. In Tusche signiert und datiert u.re. "Carl Lohse 1930". Verso von fremder Hand in Kugelschreiber betitelt und bezeichnet "Nachlass Carl Lohse" sowie mit dem Nachlass-Stempel und der Nachlass-Nummer "L249" versehen. Im Passepartout hinter Glas gerahmt. Die Arbeit wird in das in Vorbereitung befindliche WVZ von Ophelia Rehor, Bautzen, aufgenommen. Provenienz: Nachlass Sammlung Dr. med. Kay Fischer, Kamenz (1941–2021). Vgl.: Frank Tiesler: Carl Lohse. Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Gemäldegalerie Neue Meister; Rat des Kreises Bischofswerda. Dresden 1980, S. 28, Pastelle Nr. 113. Ulrike Kremeier (Hrsg.): Carl Lohse. Seelenbilder. Porträts und Landschaften 1910–1940. Cottbus 2023, S. 66 ff. Carl Lohse 1895 Hamburg – 1965 Dresden 1909/10 Besuch der Staatlichen Kunstgewerbeschule Hamburg, Förderung durch den Direktor der Hamburger Kunsthalle Alfred Lichtwark. Ab 1912 Studium an der Akademie Weimar als Stipendiat der Kunsthalle Hamburg, verließ gemeinsam mit Otto Pankok vorzeitig die Akademie. Reise nach Holland, um die Werke Vincent van Goghs zu sehen. 1914–16 Kriegsteilnahme, die er als einziger seiner Kompanie überlebte. 1920 Ausstellungsteilnahme als Gast der "Dresdner Sezession 1919" in der Galerie Arnold in Dresden. 1921 Einzelausstellung im Kunstsalon Emil Richter in Dresden. Keines seiner Werke wird verkauft. Wechsel nach Hamburg, Gelegenheitsjobs. 1929 abermals Übersiedlung nach Bischofswerda. 1931 Kunstausstellung Heinrich Kühl in Dresden. Nach Durchsuchungen der Gestapo ab Mitte der 30er Jahre Malverbot. 1946 Ausstellung auf der Allgemeinen Deutschen Kunstausstellung Dresden. 1990 Eröffnung der "Galerie Carl Lohse" in Bischofswerda. 2017/18 zeigten die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden eine umfassende Werkschau des Künstlers im Albertinum.