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Hans am Ende 1864 Trier – 1918 Stettin Fritz Mackensen 1866 Greene – 1953 Bremen Friedrich Overbeck 1789 Lübeck – 1869 Rom Heinrich Vogeler 1872 Bremen – 1942 Karaganda/Kasachstan 13 Radierungen auf englischem Papier. Mappe mit 12 Arbeiten, einer Titelvignette von Heinrich Vogler und einem Inhaltsblatt. Zum Teil im Medium signiert bzw. monogrammiert. Das Inhaltsverzeichnis mit Annotionen in Blei von fremder Hand. Publikation des Vereins für Original-Radierung Worpswede Gedruckt von Otto Felsing, Verlag Fischer & Francke, Berlin. In der originalen Leinen-Flügelmappe mit Titelprägung. Mit den Arbeiten: Hans am Ende a) "Auf der Hamme", unsigniert b) "Moorhütte", u.li. in der Platte signiert c) "Sommerabend", unsigniert Fritz Mackensen e) "Schlafende Alte", unsigniert f) "Mädchenkopf", unsigniert g) "Entenrupfer", unsigniert Fritz Overbeck h) "Schmiede", u.li. in der Platte signiert i) "Windmühle", u.re. in der Platte signiert j) "Im Moor", u.li. in der Platte signiert Heinrich Vogeler k) "Märchen", u.re. in der Platte monogrammiert l) "Schlangenbraut", u.re. in der Platte monogrammiert m) "Minnetraum" , u.re. in der Platte signiert Söhn HDO 73201–1 – 73201–13, dort mit abweichender Verlagsangabe (gedruckt im Selbstverlag). Hans am Ende 1864 Trier – 1918 Stettin War ein deutscher Maler des Impressionismus und Mitbegründer der Künstlerkolonie Worpswede. Studierte bei Wilhelm von Diez an der Akademie der Bildenden Künste in München. Hier traf er seinen Freund Fritz Mackensen, mit dem ihn eine gemeinsame Militärzeit verband. Danach studierte er an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe bei Ferdinand Keller, bevor ihn Mackensen zum Umzug nach Worpswede veranlassten konnte. Heinrich Vogeler 1872 Bremen – 1942 Karaganda/Kasachstan Kunstgewerbler und Illustrator. 1890–95 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf. 1894 Anschluss an die Künstlervereinigung Worpswede, Erwerb des "Barkenhoff". 1908 Gründung der "Worpsweder Werkstätte" für Möbelbau. 1914 Kriegsfreiwilliger. 1931 Emigration in die Sowjetunion. 1941 Deportation nach Kasachstan. Fritz Mackensen 1866 Greene – 1953 Bremen Ab 1884 Studium mit Otto Modersohn und Friedrich Overbeck an der Düsseldorfer Kunstakademie und 1888/89 bei Friedrich August von Kaulbach und Wilhelm von Diez an der Münchner Kunstakademie. Bereits 1884 entdeckte Mackensen auf Einladung der Kaufmannstochter Mimi Stolte das Moordorf Worpswede, wo er 1889 mit Modersohn und Hans am Ende die Künstlerkolonie mitbegründete. 1892/93 war Mackensen Meisterschüler C. L. Bokelmanns in Karlsruhe und Berlin. 1895/96 Kunstausstellungen im Münchner Glaspalast. 1896 Gewinn der kleinen Goldmedaille auf der Internationalen Kunstausstellung in Berlin. 1895–1904 lebte er ständig in Worpswede, unterrichtete u.a. Paula Modersohn-Becker, Georg Harms-Rüstringen, Ottilie Reylaender und Clara Westhoff. Professur an der Kunsthochschule Weimar, ab 1910 deren Direktor. 1918 Rückkehr nach Worpswede. 1933–35 wurde Mackensen mit dem Aufbau und der Leitung der Nordischen Kunsthochschule in Bremen betraut. Zu NS-Zeiten trat er der NSDAP bei und war ein angesehener Künstler. Friedrich Overbeck 1789 Lübeck – 1869 Rom 1804 Ausbildung bei Joseph Peroux, Lübeck. 1806 Akademie der bildenden Künste Wien. 1809 Gründung des Lukasbundes. 1810 Studienabbruch und Umzug nach Rom mit Franz Pforr und Ludwig Vogel.