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Gerda Lepke 1939 Jena – lebt in Wurgwitz und Gera Veit Stoss um 1447 Horb am Neckar – 1533 Nürnberg Öl auf Leinwand. U.re. signiert und datiert "13.2.91 Gerda Lepke". Auf der Rückseite ausführlich von der Künstlerin bezeichnet "Geneigter Kopf nach Niclas Wickel Veit-Stoss-Schüler Dresden 12/2/91–1993 Gerda Lepke". In weißer Schattenfugenleiste gerahmt. Das Gemälde war 1997 in der Ausstellung "Dresdner Bank – 11 Kunstwerke für ein Bauwerk" zu sehen, KatNr. 4 in dem dazugehörigen Katalog. Die Vorlage der Arbeit ist der große Kruzifix (1520) von Veit Stoß in St. Sebald, Nürnberg, den er im Auftrag des Bergbauunternehmers Niclas Wickel schuf, worauf auch der Titel Bezug nimmt. Gerda Lepke 1939 Jena – lebt in Wurgwitz und Gera 1963–66 Abendstudium an der HfBK Dresden, 1966–71 ebenda Studium der Malerei und Grafik. Seit 1971 freischaffend tätig sowie mit Max Uhlig in Arbeits- und Lebensgemeinschaft. 1989 Mitbegründerin der Dresdner Sezession 89, deren Ehrenmitglied sie heute ist. 1993 Verleihung des ersten Kunstpreises der Stadt Dresden. 1996 Gründungsmitglied der Sächsischen Akademie der Künste. Zahlreiche Einzelausstellungen, u.a. 1992 Galerie Neue Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, 1999 Lindenau-Museum Altenburg, 2012 Niedersächsisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg. Veit Stoss um 1447 Horb am Neckar – 1533 Nürnberg Erste Erwähnung ist Erlaubnis zum Weggang aus Nürnberg nach Krakau 1477. 1489 Hochalttarretabel der Marienbasilika in Krakau für die lokale deutsche Kaufmannschaft. 1492 Grabmal des polnischen Königs Kasimirs IV. Jagiello. 1496 Rückkehr nach Nürnberg. 1504–06 Flucht vor der Nürnberger Justiz. Hauptwerke folgen: "Raphael-Tobias-Gruppe" (1516), "Englischer Gruß", Lorenzkirche (1518), Marienaltar für die Karmeliter (1520).