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Kurt Wendlandt, Gewitterstimmung in der Ebene in flacher Landschaft mit einzelnen Bäumen und Sträuchern ein Kutscher, vor dem herannahenden Gewitter fliehend, flott erfasste, gering pastose Malerei in zurückhaltender Farbigkeit, realistisches Frühwerk des Künstlers, welches ihm den Eintritt zu allen Großen Deutschen Kunstausstellungen zur Zeit des Nationalsozialismus ermöglichte, Öl auf Malkarton, rechts unten signiert "K. Wendlandt", rückseitig von Künstlerhand nochmals signiert, nummeriert und monogrammiert, große handschriftliche Nummerierung wohl früherer Ausstellung "1630", auf dem Rahmen Etikett der Berliner Rahmenhandlung "Labuske & Schmidt", Frühschwund, minimale Retuschen und etwas reinigungsbedürftig, Rahmen der Zeit mit Bestoßungen, Plattenmaße ca. 43,5 x 55 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Illustrator und Autor (1917 Wreschen bis 1998 Berlin), 1937 und 1943 Studium an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künster Berlin bei Erik Richter und Gustav Hilbert, von 1940 bis 1944 auf allen Großen Deutschen Kunstausstellungen in München vertreten, seine Bilder erwarben unter anderem Hitler, Goebbels und Speer, nach dem Krieg beschäftigte sich Wendlandt, inspiriert durch seinen Mallehrer Hans Szym, intensiv mit der Farbenlehre, ab den 1950er Jahren schuf er erste Illustrationen für Kinderbücher, wurde zunehmend aber auch selbst als Autor aktiv, mit seiner Frau Elfi schrieb er das Kinderbuch „Elisa“ (1960), ab Ende der 1950er Jahre experimentierte und entwickelte Wendlandt erste Lichtgrafiken und Décollage sowie Leuchtbilder, diaphane Reliefs und plastische Leuchtwände, dabei entdeckte er als erster die Kombinationsmöglichkeit von Filmcollagen mit Plexiglas, welches farbige Raumvorstellungen ermöglicht, mit seinem Freund, dem Fotografen Heinz Hajek-Halke, avancierte er zur Avantgarde der Berliner Lichtgrafik-Szene der 1960er Jahre, 1960 bis 1963 Tätigkeit als Dozent für grafisches Gestalten an der TU Berlin, fortwährende Tätigkeit als Kinderbuchillustrator und -autor, die Farbenlehre beschäftigte ihn dazu weiterhin, zu seinem 1971 veröffentlichten Farbenmärchen "Die drei Könige" schrieb der seinerzeitige Bundesaußenminister Walter Scheel ein Vorwort, großen Einfluss auf sein künstlerisches Schaffen hatte Jean Gebsers Kulturanthropologie, Anfang der 1970er Jahre gestaltete Wendlandt die erste Fassung seiner „Gebser-Wand“ mit dem Titel „Die Entfaltung des Menschlichen Bewusstseins“, Wendlandts Nachlass befindet sich unter anderem im Besitz der Berlinischen Galerie, des Kunstmuseums Moritzburg in Halle, des Sprengel Museum Hannover sowie in der Zitadelle Spandau, Quelle: Vollmer und Wikipedia. Kurt Wendlandt, Gewitterstimmung in der Ebene in flat landscape with single trees and bushes a coachman, fleeing from the approaching thunderstorm, quickly captured, slightly impasto painting in restrained colours, realistic early work of the artist, which enabled him to enter all major German art exhibitions at the time of National Socialism, oil on cardboard, signed lower right "K. Wendlandt", signed, numbered and monogrammed again by the artist on the reverse, large handwritten numbering probably from an earlier exhibition "1630", label of the Berlin frame shop "Labuske & Schmidt" on the frame, early loss, minimal retouching and in need of cleaning, frame with wear from the period, panel dimensions approx. 43.5 x 55 cm. Artist info: German painter, illustrator and author. Painter, illustrator and author (1917 Wreschen - 1998 Berlin), 1937 and 1943 studied at the Staatliche Hochschule für Bildende Künster Berlin under Erik Richter and Gustav Hilbert, from 1940 to 1944 represented at all major German art exhibitions in Munich, his paintings were purchased by Hitler, Goebbels and Speer, among others, after the war Wendlandt, inspired by his painting teacher Hans Szym, worked intensively on colour theory, from the 1950s he created his first illustrations for children's books, but also became increasingly active as an author h