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Heinz Werner 1928 Coswig – 2019 ebenda Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau und Altrosa staffiert. Unterseits die Schwertermarke und Strich in Unterglasurblau sowie die geritzte Nr. "44014". Ausformung: nach 2017. Das Dekor wurden 1977/78 von Heinz Werner entworfen und greift die lange Tradition der Meissener Blaumalerei sowie japonisierdene Motive auf. Vgl. Zepner, Ludwig: Meissener Konturen. Porzellane von Ludwig Zepner, Heinz Werner, Peter Strand, Rudi Stolle, Volkmar Bretschneider. 1960 – 1990. Ausstellung im Museum des Kunsthandwerkes Leipzig, Grassimuseum, vom 21.9.1991 bis 19.1.1992. Leipzig 1991. S. 90 f. Heinz Werner 1928 Coswig – 2019 ebenda Keramikmaler, Dekorgestalter, Porzellankünstler. Studium der Malerei an der HfBK Dresden. 1979 Honorardozent, später Professor an der Hochschule für Industrielle Formgestaltung in Halle-Burg Giebichenstein. Entwirft verschiedene Dekore für die Meissener Porzellanmanufaktur. Schuf u.a. zusammen mit H. Bretschneider den Entwurf für das Wandbild "Sachsens schönste Schlösser, Burgen und Gärten", welches als größtes Wandbild aus Meissener Porzellan seit 2002 im Bahnhof Dresden-Neustadt zu sehen ist. Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen Nach der Erfindung des europäischen Hartporzellans durch Johann Friedrich Böttger 1710 von August dem Starken als erste Porzellanmanufaktur in der westlichen Welt gegründet. Bis 1863 befand sich die gesamte Produktion auf der Meißener Albrechtsburg, um dann in das neu angelegte Fabrikgebäude im Triebischtal umzuziehen. Ihre große Blüte erlebte die Manufaktur in den Jahren um 1720 bis 1750, verbunden mit den Namen Johann Gregorius Höroldt (Malerei) und Johann Joachim Kändler (Plastik).