Appraisily Check my item

Auction sale reference

Richard Müller "Skelett im Grase". 1898.

Sold for €700 at Schmidt Kunstauktionen Dresden OHG on Nov 8, 2025.

Richard Müller "Skelett im Grase". 1898. auction lot image

Have one like this?

Upload a photo for a free check of what yours may be worth.

Lot description

Richard Müller 1874 Tschirnitz/Böhmen – 1954 Dresden-Loschwitz Kaltnadelradierung auf Bütten. In der Platte o.li. monogrammiert und datiert "RM98", unter der Darstellung bezeichnet "Richard Müller sculps.", "Verlag von Ernst Seeger in Berlin", "O. Felsing Berlin impr.". Abzug zwischen 1898 und 1910. U.li. mit dem Prägestempel des Deutschen Kunstverlegervereins (Lugt 1600). In den o. Blattecken von alter Hand in Blei bezeichnet, u.Mi. alt bezeichnet "Müller Schlafender Tod", in der u.re. Ecke nummeriert "1069". Auf Untersatzpapier montiert und hinter Glas gerahmt. WVZ Günther 42, jedoch ohne Signatur in Blei, mit abweichendem Stempel des Deutschen Kunstverlegervereins (mit "M" statt "V", Lugt 1598) und der Bezeichnung in der Platte unterhalb der Darstellung. Alle Mitglieder des Deutschen Kunstverlegervereins konnten sich ihre Drucke in verschiedenen Stadien der Verfertigung stempeln lassen, um den Sammlerwert festzuhalten, wofür unterschiedliche Lettern verwendet wurden. Das "V" im Prägestempel spezifiziert die vorliegende Arbeit als "vor dem Schriftdrucke", hier durch Seeger, Berlin. Da sich der Verein 1910 in "Vereinigung der Kunstverleger" umbenannte, muss der vorliegende Abzug zwischen der Vollendung der Platte 1898 und diesem Jahr entstanden sein. Vgl. die motivgleiche Zeichnung "Skelett im Grase", 1896, Schmidt Kunstauktionen Dresden, Auktion 33, 15.09.2012. Richard Müller 1874 Tschirnitz/Böhmen – 1954 Dresden-Loschwitz Deutscher Maler, Grafiker und Professor. 1888–90 Schüler an der Malschule der Königlichen Porzellanmanufaktur Meissen. Im Alter von 16 Jahren 1890 Aufnahme des Studiums an der Kunstakademie in Dresden bei Leonhard Gey und Leon Pohle, während dieser Zeit gemeinsames Atelier mit Sascha Schneider. Ab 1895 Mitglied im Künstlerkreis "Goppelner Schule" und Begegnung mit Max Klinger, der ihn animierte, sich mit den Radiertechniken zu befassen. 1896 Rompreis für die Radierung "Adam und Eva", anschließend Studienaufenthalt in Italien. 1900–35 Lehrer für Zeichnung an der Kunstakademie in Dresden, 1903 Ernennung zum Professor, 1933–35 Rektor ebendort. Zu seinen Schülern zählen George Grosz, Hermann Kohlmann und Horst Naumann.

Do not price your object from one auction record.

A signed appraisal checks whether this sale is truly comparable to your item before you sell, insure, donate, or divide an estate.

Get an expert appraisal