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Charles-Joseph Natoire artwork – Koller Auctions 2025

Sold for CHF 11,000 at Koller Auctions on Sep 19, 2025.

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CHARLES-JOSEPH NATOIRE (Nimes 1700–1777 Castel Gandolfo) Christ on the cross with Mary Magdalene lamenting.1737. Black chalk on laid paper, the framing line in pen and black ink. Signed on the lower margin to the left in black chalk: C: Natoire inv. et fec. 47 x 32 cm (the upper picture edge stepped and rounded). Provenance: - Private collection, Germany. ------------------------------------------------- CHARLES-JOSEPH NATOIRE (Nimes 1700–1777 Castel Gandolfo) Christus am Kreuz mit der klagenden Maria Magdalena. 1737. Schwarze Kreide auf Bütten, die Einfassungslinie mit schwarzer Feder. Am unteren Bildrand links mit schwarzer Kreide signiert: C: Natoire inv. et fec. 47 x 32 cm (am oberen Bildrand getreppt und gerundet). Provenienz: - Deutsche Privatsammlung. Charles-Joseph Natoire war ein französischer Maler des Rokoko. Sein Lehrer war François Lemoyne. 1721 gewann er den Premier Grand Prix de Rome der Académie royale de peinture et de sculpture und durfte ab 1723 als Stipendiat nach Rom gehen. 1729 kehrte er nach Paris zurück und wurde an der Seite seines Freundes und Rivalen François Boucher schnell bekannt. Nach seiner Rückkehr nach Frankreich erhielt er wichtige Aufträge für den Hof und den Adel und schuf Werke für königliche Residenzen wie Fontainebleau und Pariser Stadtpalais. Seine Kunst, die sich durch elegante Formen, feine Zeichnungen und sanfte Farben auszeichnet, spiegelt den Geschmack des 18. Jahrhunderts für Anmut und Harmonie wider. 1734 wurde Charles-Joseph Natoire als Mitglied in die Académie royale aufgenommen. Fast fünundzwanzig Jahre, von 1751 bis 1775 war er Direktor der französischen Akademie in Rom. Auch die letzten Jahre seines Lebens verbrachte der Künstler in Italien, wo er 1777 starb und ein Werk hinterließ, das von Raffinesse und Ausgewogenheit geprägt ist. Die vorliegende Zeichnung von Natoire bereitete einen Kupferstich - gestochen von Benoit Audrand d. J. (1698-1772) - (Abb.1) und auch ein Gemälde des Künstlers vor, das bis heute verschollen ist. Sie wird im Werkverzeichnis von Prof. Dr. Susanna Caviglia, Duke University, North Carolina, unter der Nummer D.235 aufgeführt. Eine in roter und weisser Kreide ausgeführte vorbereitende Figurenstudie zur klagenden Maria Magdalena, die in der vorliegenden Zeichnung ihre endgültige Form findet, wurde bereits im März 2024 bei Kollerauktionen in Zürich (Lot 3434) erfolgreich versteigert (Abb.2).

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