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Willy Kriegel, Stillleben mit Gänseblümchen und Veilchen sachliches Wiesenstück mit Moosen, Gänseblümchen und Veilchen, eindrucksvolles Zeugnis von Kriegels Kleinmalerei, der Kunstkritiker Will Grohmann attestierte Kriegel ein "umgekehrter Caspar David Friedrich" zu sein, brachte Friedrich seine Achtung vor der Schöpfung in einer gefühlten Unendlichkeit seiner Gemälde zum Ausdruck, so kommt laut Grohmann gerade in Kriegels Kleinmalerei "... [die] Andacht vor der Unerschöpflichkeit der Natur in ihren bescheidensten Erscheinungsformen, des vergessenen, aber nie verlorenen Paradieses…“ zum Ausdruck, der nach 1933 zeitweise als "entartet" verfemte Kriegel fand später bei einigen Funktionären des dritten Reiches Anerkennung, so notierte Joseph Goebbels am 30.03.1941 in sein Tagebuch "Kleine Besuchsstunde mit dem Dresdner Maler Kriegel, dem Dürer unserer Zeit in der Blumen- und Kleintiermalerei.", 1943 wurde Kriegel zum Professor für Kleinmalerei ernannt und 1944 in die "Gottbegnadetenliste" aufgenommen, feinst mit spitzem Pinsel naturalistisch festgehaltene Malerei, Mischtechnik (wohl Öl, Gouache und Aquarell auf Karton), um 1940, rechts unten Signaturkürzel Kriegels, sehr schön hinter Glas und Passepartout gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 39 x 48,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Karl Hermann Willy Kriegel, dt. Maler (1901 Dresden bis 1966 Starnberg), 1915–19 Lehre als Musterzeichner im Atelier Reinhold Lorenz in Plauen, 1919–21 Studium an der Staatlichen Akademie für Kunstgewerbe bei Alexander Baranowsky und Karl Groß, 1921–25 Studium an der Akademie in Dresden bei Otto Hettner, Ferdinand Dorsch und Otto Gussmann, Meisterschüler mit eigenem Atelier bei Oskar Kokoschka, beeinflusst durch die Malerei seines Freundes Otto Dix, 1931 Verleihung des Albrecht-Dürer-Preis der Stadt Nürnberg, 1933 Beitritt zur NSDAP, 1937 werden einige seiner Werke als "entartet" beschlagnahmt und der Künstler verfemt, 1937 Teilnahme an der Pariser Weltausstellung und Verleihung einer Goldmedaille, 1937–44 mit 21 Werken Teilnahme an den Großen deutschen Kunstausstellungen in München, 1943 Ernennung zum Professor für Kleinmalerei, 1944 Aufnahme in die Gottbegnadetenliste, lebte nach dem Krieg am Starnberger See, ab 1964 Professor an der Otto-Klein-Schule in Köln, Quelle: Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon" und Wikipedia. Willy Kriegel, Still Life with Daisies and Violets Actual meadow with mosses, daisies and violets, impressive testimony to Kriegel's small-scale painting, the art critic Will Grohmann attested Kriegel to be a "reverse Caspar David Friedrich", if Friedrich expressed his respect for creation in the perceived infinity of his paintings, then according to Grohmann Kriegel's small-scale painting in particular expresses "... According to Grohmann, Kriegel's small paintings express "[his] devotion to the inexhaustibility of nature in its most modest manifestations, the forgotten but never lost paradise...", Kriegel, who was ostracised as "degenerate" for a time after 1933, was later recognised by some functionaries of the Third Reich, as Joseph Goebbels noted in his diary on 30 March 1941: "A short visit with the Dresden painter Kriegel, the Dürer of our time in flower and small animal painting.", in 1943 Kriegel was appointed professor of small painting and in 1944 he was included in the "Gottbegnadetenliste", finely captured naturalistic painting with a pointed brush, mixed media (probably oil, gouache and watercolour on card), c. 1940, Kriegel's signature abbreviated lower right, very nicely framed behind glass and mount, mount cut-out c. 39 x 48.5 cm. Artist info: actually Karl Hermann Willy Kriegel, German painter. Painter (1901 Dresden - 1966 Starnberg), 1915-19 apprenticeship as a pattern draughtsman in the Reinhold Lorenz studio in Plauen, 1919-21 studied at the Staatliche Akademie für Kunstgewerbe under Alexander Baranowsky and Karl Groß, 1921-25 studied at the academy in Dresden under Otto Hettner, Ferdin