Have one like this?
Upload a photo for a free check of what yours may be worth.
Lot description
Maler der französischen Schule, in der Nachfolge von Drevet. Stellte im Pariser Salon aus, von Prud‘hon beeinflusst. Bilder seiner Hand in mehreren öffentlichen Museen Frankreichs. VENUS UND ADONIS Öl auf Leinwand. 32 x 40 cm. Verso auf dem Keilrahmen alter bedruckter Aufkleber. Der antike Mythos, durch die Metamorphosen des Ovid überliefert, berichtet von der Liebe der Venus zu dem Jäger Adonis. Oft wird die Göttin dargestellt, wie sie Adonis von der Jagd abzuhalten sucht, auf der er zu Tode kommt. Das Paar wird jedoch hier in klassizistischer Auffassung und Malweise in einem Hain gezeigt, mit einem Venustempel im Hintergrund. Jagdspeer, Horn und nicht zuletzt die beiden Jagdhunde, mit denen ein Knäblein spielt, erklären die Figuren attributiv. Das Liebesthema wird zudem durch die beiden Schwäne rechts im Bild konnotiert. Der Maler, dem das Bild aufgrund der hohen Qualität durchaus zugewiesen werden kann, trat bereits im Alter von 15 Jahren in die königliche Akademie ein. 1779 wurde er von dem Historienmaler Gabriel Doyen sowie von Valle gefördert, bevor er ins Atelier von Drevet und später von Antoine Renou ging. 1791 debutierte Vallin mit Landschaften. Beeinflusst von Vernet wandte er sich vermehrt mythologischen Themen zu. Vallin zählt somit zu den Malern der französischen Schule, in der Nachfolge von Drevet. Er stellte im Pariser Salon aus und war von Prud‘hon beeinflusst. Bilder seiner Hand in mehreren öffentlichen Museen Frankreichs. Provenienz: Wohl aus dem Nachlass von Anatole France (laut rückseitigem Aufkleber). Anmerkung: Sein Gemälde „Bacchantes dans un paysage“ (1790-1795, Musée des beaux arts de Quimper, Inv.Nr. 873-1-804) zeigt eine enge Verwandtschaft mit dem vorliegenden Werk. (14418322) (11)