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Lot description
Werner Wittig 1930 Chemnitz – 2013 Radebeul Öl auf Hartfaser. U.re. geritzt signiert "Wittig". Verso nochmals signiert "Wittig", datiert "67", technikbezeichnet und betitelt. In einer schmalen, profilierten Holzleiste gerahmt. "Malend schuf Werner Wittig [Ende der 1960er Jahre] vorrangig realistisch aufgefasste Stadt- und Dorflandschaften. Nach Versuchen mit einer Farbigkeit, die sich an Vorbildern wie August Macke und am Eindruck von Karl Schmidt-Rottluffs expressionistischen Landschaften orientierte, fand er zu einer gedeckten, mitunter aquarellhaft transparenten und zarten Palette innerhalb eines klaren zeichnerischen Gerüstes." (zitiert nach Johannes Schmidt in: Werner Wittig, Manfred Artur Fellisch, Ralf Gottschlich (Hrsg.): Stille: Holzrisse und Gemälde von Werner Wittig. Dresden 2008. S. 17). Werner Wittig 1930 Chemnitz – 2013 Radebeul Bäckerlehre. Durch schweren Unfall Verlust der linken Hand, Umschulung zum Kaufmann. 1952–57 Studium an der HfBK Dresden bei Erich Fraaß, Hans Theo Richter und Max Schwimmer. 1958–61 Aufbau der Grafikwerkstatt des Verbandes Bildender Künstler der DDR / Dresden. Zahlreiche Preise. 1981 erste Einzelausstellung in der BRD. Erhielt 2000 den Hans-Theo-Richter-Preis der Sächsischen Akademie der Künste Dresden.