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Richard Albitz 1876 Berlin – letzte Erw. 1954 ebenda Christiane Eberhardine von Brandenburg-Bayreuth 1671 Bayreuth – 1727 Pretzsch Öl auf Leinwand. U.li. signiert "R. Albitz". Verso nochmals signiert, bezeichnet "Berlin" und betitelt. Gerahmt. 1571 bis 1574 baute der sächsische Erbmarschall und Patenkind Martin Luthers Johann Löser (1590 – 1644 Sahlis) den schon seit dem 10. Jahrhundert existierenden Burgwall zu einem Renaissanceschloss um. 200 Jahre später ließ sich die Gattin des sächsischen Kurfürsten August dem Starken, Christiane Eberhardine von Brandenburg-Bayreuth in Pretzsch nieder und gestaltete Schloss und Stadtkirche nach ihren Wünschen um. Zudem ließ sie eine barocke Parkanlage errichten, welche seit 2017 zu dem Netzwerk historischer Parks und Gärten Sachsen-Anhalt "Gartenträumen" gehört. Richard Albitz 1876 Berlin – letzte Erw. 1954 ebenda Deutscher Landschaftsmaler. Studium an der Akademie der Künste Berlin bei J. Hartig. Christiane Eberhardine von Brandenburg-Bayreuth 1671 Bayreuth – 1727 Pretzsch Brandenburgische Prinzessin, mit den Wettinern verwandt. Der derzeitige sächsische Kurfürst Johann Georg III. strebte an, die Bande zwischen Wettinern und Hohenzollern zu festigen. 1693 Trauung mit Friedrich August, dem späteren August der Starke, als seine Cousine 2. Grades. Anschließend Reise nach Dresden, wo Christiane Eberhardine die meiste Zeit verbrachte, während Friedrich August sich auf Reisen befand. 1694 als Friedrich August I. Kurfürst von Sachsen. 1696 Geburt des Kurprinzen Friedrich August. Anlässlich der Geburt Schenkung des Schloss Pretzsch anlässlich der Geburt. Baldiger Rückzug nach Schloss Hartenfels bei Torgau. Reisen nach Dresden, Leipzig, Bayreuth, Böhmen. 1697 konvertierte Friedrich August zum Katholizismus, Christiane Eberhardine blieb beim evangelischen Glauben. Daraufhin als Strafe eine Reduzierung der Obhutsrechte über ihren Sohn. 1721 Daueraufenthalt in Pretzsch als freiwilliges Exil nach Entfremdung von Friedrich August.