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PETER MAKOLIES (geb. 1936 in Königsberg (Preußen), tätig in Dresden) Weiblicher Halbakt, 1993 Bronze, 123 x 23,5 x 22,5 cm, partiell grün patiniert, hinten monogrammiert und datiert 19(93). Provenienz: Institutionelle Sammlung Sachsen Peter Makolies wurde 1936 in Königsberg (Preußen) geboren und ist ein bedeutender deutscher Bildhauer und Künstler, der vor allem in Dresden tätig ist. Nach dem Zweiten Weltkrieg ließ sich Makolies in Dresden nieder, wo er eine prägende künstlerische Ausbildung erhielt. Er studierte an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und war Mitglied der renommierten Künstlergruppe der „Dresdner Sezession 89“. Sein Werk ist stark von der klassischen Bildhauerei inspiriert, wobei er moderne und traditionelle Elemente miteinander verbindet. Makolies ist vor allem für seine Arbeiten in Stein und Bronze bekannt, die durch ihre klare Formensprache und symbolische Tiefe bestechen. Seine Skulpturen und Plastiken sind in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit engagierte sich Makolies auch in der Lehre und prägte so eine neue Generation von Künstlern. Die Bronzeplastik zeigt eine anmutige weibliche Figur in einer dynamischen, leicht verdrehten Haltung. Der Halbakt besticht durch seine elegante Linienführung und die harmonische Verbindung von realistischen und abstrakten Elementen. Besonders auffällig ist der Kopf der Figur, der von einer blockartigen Form umschlossen wird, die an architektonische Strukturen erinnert und der Komposition eine surreale Note verleiht. Die grünliche Patina unterstreicht die organische Wirkung der Skulptur und verleiht ihr eine zeitlose Ausstrahlung. Die fein gearbeiteten Details und die subtile Oberflächenstruktur zeugen von der meisterhaften Beherrschung des Materials durch den Künstler.