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Hans Memling um 1433 Seligenstadt – 1494 Brügge Rogier Van der Weyden 1399 Tournai – 1464 Brüssel Oil painting on oakpanel. Unsigned. To the reverse with an old wax seal, an annotation "17 P/A 2/4" in black pencil as well as the stamp of the Pilrgrimage church Maria Elend, Rosenthal, Carinthia. Framed. Öl, Gemälde-Übertragung wohl des 19. Jh. von Leinwand auf Eichenholztafel. Unsigniert. In einem Rahmen im Renaissance-Stil. Dieser verso mit einem alten Wachssiegel, einem Vermerk "17 P/A 2/4" in schwarzem Stift sowie dem Pilgerstempel der Wallfahrtskirche Maria Elend im Rosental in Kärnten, Österreich. Madonna mit Kind als unmittelbare, ausschnitthafte Wiederholung nach Hans Memlings Triptychon. Der Hintergrund mit den sehr großformatigen Goldbrokat-Ornamenten in der Art der Marienaltäre Hans Memlings. Das kleine Tafelformat in der Art der verbreiteten Andachtsbilder des 16. Jahrhunderts in der Nachfolge Rogier van der Weydens. Zum Motiv vgl.: Hans Memling "Triptychon mit der Anbetung der Heiligen Drei Könige", 1470–1472, Öl auf Holz, 95 x 145 cm. Museo del Prado, Madrid, InvNr. P001557. Rogier van der Weyden"Columba-Altar", um 1455, Öl auf Holz, 138 x 293 cm. Alte Pinakothek München, InvNr. WAF 1189. Wir danken Herrn Till-Holger Borchert, Aachen, und Frau Prof. Marlies Giebe, Dresden, für freundliche Hinweise. Hans Memling um 1433 Seligenstadt – 1494 Brügge Deutscher Maler der altniederländischen Schule in der Tradition Rogier van der Weydens. Wohl Schüler oder Gehilfe bei Rogier van der Weyden. 1465 erste Erwähnung in Brügge. 1480 Erwerb eines Hauses. Mitglied der Brügger Zunft. Werkstatt mit Gehilfen und Lehrlingen. Wichtiger Erneuerer der profanen Portraitmalerei. Wegbereiter des niederländischen Renaissance-Bildnisses. Schuf eines der frühesten Blumenstilleben (Städel Museum, Frankfurt). Rogier Van der Weyden 1399 Tournai – 1464 Brüssel Geboren als Rogier de la Pasture. Wichtiger Vertreter der Altniederländischen Malerei. 1426 Heirat mit Elisabeth Goffaert. Ab 1427 Lehre bei Robert Campins und Mitarbeit in dessen Werkstatt. Ab 1432 Meister der Tournaiser Malerzunft, künstlerisch anspruchsvolle Auftragsarbeiten. Ab 1435 in Brüssel ansässig und als dortiger Stadtmaler mit eigener Werkstatt tätig. Zudem weitere Auftragsarbeiten für das reiche Bürgertum und den burgundischen Hof. Um 1455 Entstehung des Columa-Altars. 1450 Pilgerreise nach Rom. Unterstützung religiöser Institutionen. Nach seinem Tod wird die Werkstatt durch seinen Sohn Pierre van der Weyden weitergeführt.