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Lot description
Acht Figuren Öl auf Hartfaserplatte. 1984. 146 x 121 cm. Unten mittig mit Pinsel in Schwarz signiert "W. Libuda" sowie unten rechts datiert. Provenienz: Privatsammlung Norddeutschland In Walter Libudas' Werken steht fast immer der Mensch im Mittelpunkt. Seine Bilderwelt erschließt sich nicht auf den ersten Blick. Er war „Figurenmaler, doch oft sind seine Menschenbilder kaum zu erkennen, so sehr sind sie in das abstrakte Gefüge der Farbsetzungen, ineinander verschränkten Flächen, ausholenden Gesten und linearen Gerüste hineinverwoben“. Wer meint, man könne Libudas Werk anhand des Titels deuten, der irrt. Libuda vergab diese beim ersten Betrachten nach Fertigstellung des Bildes, sie sind daher nur „ein Schnappschuss auf eine mögliche Sicht“ (Walter Libuda – Langer Arm-Mond, S. 5 und S. 16). Libudas Werke zu verstehen heißt, sich einlassen zu können. Die dominanten rot-braunen Töne des vorliegenden Werkes sind mit der für ihn typisch pastosen Pinselführung aufgetragen. Werke des Künstlers befinden sich u.a. in der Nationalgalerie Berlin, im Märkischen Museum Berlin, in den Brandenburgischen Kunstsammlungen Cottbus, in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, im Sprengel-Museum Hannover, in den Bayerischen Gemäldesammlungen München, im British Museum London, im Puschkin-Museum Moskau, im Museet for Samtidskunst Oslo und im Museum Moderner Kunst, Stiftung Ludwig in Wien.