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Automation Öl auf Leinwand. Wohl 1950/60er Jahre. 69 x 46,2 cm. Unten mittig mit Pinsel in Rot signiert "F. Brandtner". Brandtner studierte an der Akademie der bildenden Künste in Danzig und lehrte zugleich an der Fakultät für Architektur Zeichnen. Sein besonderes Interesse galt den Werken der deutschen Expressionisten, die sein Schaffen maßgeblich beeinflussen sollten. Die wirtschaftliche Lage in Deutschland ließ ihn 1928 nach Kanada emigrieren und 1934 in Montreal niederlassen, um sich in der dortigen Kunstszene zu etablieren. Er arbeitete mit zahlreichen Techniken wie Öl, Aquarell, Kohle, Enkaustik und Linoleumschnitt sowohl figurativ als auch abstrakt und schuf ebenfalls Wandgemälde im öffentlichen Raum. Genau wie die Techniken variierten seine Motive von Landschaften, Städten, Menschen bis hin zu Stillleben. Er gilt als Verfechter der modernen Kunst in Kanada und Überbringer des deutschen Expressionismus in die kanadische Kunstszene. Seit 1960 war er Mitglied der künstlerischen Vereinigung F.I.A.L. Seine Werke sind in den Sammlungen der National Gallery of Canada, der Art Gallery of Ontario, der Vancouver Art Gallery und des Musée de Québec vertreten. Unser Werk „Automation“ repräsentiert Brandtners Fokus auf die von ihm bevorzugte Farbpalette von Schwarz-, Rot- und Blautönen, welche hier eine dynamische Anordnung von abstrakten Formen abbilden, die vielleicht einen mechanischen Zusammenhang darstellen. Aus dem Griechischen stammend, bedeutet der Titel etwa „sich viel bewegend“ und könnte auf die zunehmende Technisierung im 20. Jahrhundert Bezug nehmen.