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Lot description
BALTHASAR VAN DER AST (Middelburg circa 1593–1657 Delft) Still life with tulip, roses, shells, mussels and a lizard on a stone plinth. Oil on panel. Signed lower centre: B. vander. Ast. 23.4 × 35.5 cm. Provenance: - European private collection. - European private collection for around 40 years, received from the above collectors as a gift. Our thanks to Dr Fred G. Meijer who has confirmed the authenticity of this painting on the basis of a photograph. He dates the work to the 1630s. * The full tax is charged on this item marked * in the auction catalogue, i.e. VAT is charged on the sum of the bid price plus the surcharge for those items. The VAT will be refunded to Purchasers providing a validly stamped export declaration. ------------------------------------------------- BALTHASAR VAN DER AST (Middelburg um 1593–1657 Delft) Stillleben mit Tulpe, Rosen, Muscheln und einer Eidechse auf einer Steinplinthe. Öl auf Holz. Unten mittig signiert: B. vander. Ast. 23,4 × 35,5 cm. Provenienz: - Europäischer Privatbesitz. - Europäischer Privatbesitz, seit ca. 40 Jahren, von obigen Sammlern als Geschenk erhalten. In dieser ausbalancierten Komposition mit einer Tulpe, einem Rosenzweig, Muscheln und eine Eidechse auf einer Steinplinthe, die kürzlich in einer Privatsammlung entdeckt wurde, stellt Balthasar van der Ast seine Fähigkeiten als Stilllebenmaler eindrücklich zur Schau. Die gekonnte Wiedergabe der verschiedenen Texturen, wie die fein strukturierte Haut der Eidechse und die glänzende Oberfläche der Muscheln, ist ein charakteristisches Merkmal der hohen Kunstfertigkeit van der Asts. Muscheln waren in den Niederlanden im 17. Jahrhundert gesuchte Sammelobjekte und hohe Preise wurden für die besten und seltensten Exemplare bezahlt. Neben ihrer Symbolik für Reichtum und Luxus wurden Muscheln auch als Zeichen der Eitelkeit und der Vergänglichkeit irdischer Schönheit und Besitztümer verstanden. Balthasar van der Ast war der Schüler und Schwager von Ambrosius Bosschaert d. Ä. (1573–1621), der dafür bekannt ist, die flämische Tradition der Stilllebenmalerei nach seiner Ankunft in Middelburg um 1585 in die niederländische Kunst eingeführt zu haben. 1619 wird van der Ast als Meister in der Lukas-Gilde in Utrecht aufgenommen, wo er sich bis 1632 niederliess, bevor er nach Delft übersiedelte und dort bis an sein Lebensende verblieb. Besonders in seiner Delfter Zeit erweiterte van der Ast sein Bildrepertoire um eine vielfältige Auswahl an Objekten, darunter exotische Früchte und auch Muscheln, wie sie in diesem Werk exemplarisch zu sehen ist. Dr. Fred G. Meijer bestätigt die Eigenhändigkeit anhand einer Fotografie, wofür wir ihm danken, und datiert das Gemälde in die 1630er-Jahre. Dieses mit * (Asterisk) bezeichnete Objekte ist vollumfänglich mehrwertsteuerpflichtig, d. h. bei diesen Objekten wird die MWST auf den Zuschlagspreis plus Aufgeld berechnet. Käufer, die eine rechtsgültig abgestempelte Ausfuhrdeklaration vorlegen, erhalten die MWST rückvergütet.