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Gotthardt Kuehl 1850 Lübeck – 1915 Dresden Kohlestiftzeichnung und Kreidezeichnung, sparsam weiß gehöht und aquarelliert, auf bräunlichem Papier. In der Darstellung u.Mi. signiert, ortsbezeichnet und ausführlich datiert "Dresden G. Kuehl. 14/9 00 Schloßplatz". U.re. mit dem Sammlerstempel Gustav Engelbrecht in Rot (Lugt 1148). Nahezu vollflächig auf Untersatzpapier montiert sowie vollflächig im Passepartout montiert. Darauf verso auf einem Papieretikett in brauner Tinte bezeichnet "Erworben von der Münchener Secessions-Ausstellung 1903. 10. September 1903. Kat.Nr. 137". Hinter Glas in einer Holzleiste gerahmt. Nicht im WVZ Neidhardt, vgl. jedoch WVZ Neidhardt 373, 394f und 432. Ausgestellt in: Internationale Kunst-Ausstellung des Vereins Bildender Künstler Münchens "Secession". München 1903. KatNr. 137. Vgl.: Offizieller Katalog der internationalen Kunst-Ausstellung des Vereins Bildender Künstler Münchens "Secession". München 1903. Nr. 137, dort betitelt "Schloßplatz (Dresden)". Gotthardt Kuehl 1850 Lübeck – 1915 Dresden 1867 nahm Kuehl sein Studium an der Kunstakademie in Dresden bei Johann Bähr und Karl Schurig auf. Im Jahre 1870 Wechsel an die Akademie der Bildenden Künste München, Meisterschüler von Wilhelm von Diez. 1878–89 lebte er in Paris und ließ sich im Sinne des französischen Impressionismus beeinflussen. Studienreisen nach Italien und Holland folgten. Die dabei geknüpfte Bekanntschaft mit Max Liebermann prägte Kuehls künstlerisches Schaffen nachhaltig. 1892 Gründungsmitglied der Münchner Sezession. 1893 kehrte Kuehl nach Dresden zurück und wurde dort 1895 Professor an der Kunstakademie. 1902 Beteiligung an der Gründung der Künstlervereinigung "Elbier".