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Franz Albert Venus, Rast am Bache. 1862.

Sold for €1,300 at Schmidt Kunstauktionen Dresden OHG on Jun 15, 2024.

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Franz Albert Venus 1842 Dresden – 1871 ebenda Carl Ferdinand Damm 1791 Zöblitz – 1869 Dresden Federzeichnung in brauner Tusche, laviert, sparsam aquarelliert und weiß gehöht. Ligiert monogrammiert und datiert "18AV62" u.re. Vollflächig auf Untersatzkarton montiert, darauf verso mit dem Stempel der Papier- und Buchhandlung, Buchbinderei Th. C. Ruprecht, Dresden-Altstadt, Johannesstraße 28. Provenienz: Nachlass Sammlung Carl Ferdinand Damm (1857–1912 Dresden), Sächsischer Hofrat und Vorsteher der Justizkammer Dresden. Vorarbeit für das Gemälde "Rast am Bache", 1863, Öl auf Leinwand, 68 x 104 cm, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Albertinum, Gal.-Nr. 3933. Wir danken Herrn Florian Illies, Berlin, für freundliche Hinweise. Franz Albert Venus 1842 Dresden – 1871 ebenda Ab 1856 Studium an der Königlichen Sächsischen Kunstakademie Dresden. 1860–66 Schüler im Atelier von Ludwig Richter. 1861 Studienreise durch Nordböhmen mit seinen Malerkollegen Viktor Paul Mohn, Carl Wilhelm Müller und Adolf Thomas. 1866/67 und 1869 Italienreisen, gefördert durch ein akademisches Reisestipendium. 1870 Heirat mit Cäcilie Plaul. Venus stirbt mit 29 Jahren an der Lungenschwindsucht. Er gilt als herausragender Vertreter der Spätromantik. Während sein Frühwerk von der Dresdner Akademie und dem Stil Richters geprägt ist, wird in seinen späteren Arbeiten eine zunehmende Autonomie und der Einfluss Oswald Achenbachs erkennbar. Carl Ferdinand Damm 1791 Zöblitz – 1869 Dresden Mitglied der sächsischen Familie Damm, zu welcher zahlreiche Juristen gehörten. 1803 Beginn der Schulbildung auf der Landes- und Fürstenschule St. Afra in Meißen. 1805 Wechsel auf das Lyceum in Annaberg. Beginn eines Studiums der Rechtswissenschaften, unterbrochen durch Einberufung zur Armee während der Napoleonischen Kriege. Aufstieg zum Offizier. Nach Kriegsende Fortsetzung des Studiums und Berufseinstieg am Gerichtsamt Pegau in Sachsen. Später tätig im Amt Sachsenburg bei Frankenberg. 1830 – 1832 Justizamtmann in Augustusburg, 1841 in Pausa, 1843 Beisitzer des Appelationsgerichts in Leipzig. 1848, mit dem Titel des königlich-sächsischer Hofrats, Justizamtmann in Dresden und wohnhaft am Pirnaischen Platz. 1851 Ernennung zum Direktor des königlichen Landgerichts Dresden, 1856 zum Gerichtsamtmann. 1860 Pensionierung.

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