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Rudolf Nehmer 1912 Bobersberg – 1983 Dresden Öl auf Sperrholz. U.re. signiert und datiert "RNehmer 70". Verso in rotem Faserstift signiert, betitelt und datiert "R. Nehmer: 1970" sowie in Schwarz mit einer Widmung versehen. In einer wohl von Künstlerhand weiß und grau gefassten, profilierten Holzleiste gerahmt. Zum Motiv der blauen Maske vgl. auch die Gemälde "Verlorene Maske", 1956, und "Kontraste", 1980, abgebildet in: Voigt & Voigt (Hrsg.): Nehmer. Maler & Graphiker. Dresden 2012. S. 51 und 57. Rudolf Nehmer 1912 Bobersberg – 1983 Dresden Stammt aus einer großen bäuerlich geprägten Familie. Seit 1932 in Dresden, wo er anfangs bei Woldemar Winkler lernte, dann an der Dresdner Akademie bei Willy Kriegel studierte. Ab 1936 freischaffend in Dresden. 1941–45 Kriegsdienst an der Westfront und in Dänemark. Traumatische Erlebnisse im Krieg, Verlust eines Bruders. 1947 Mitbegründer der Künstlergruppe "Das Ufer-Gruppe 1947", 1949 Ausscheiden aus der Künstlergruppe. 1972 Retrospektive-Ausstellung anlässlich des 60. Geburtstag in der Galerie Neue Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden. Nehmer malte vornehmlich Stilleben und Porträts, versehen mit fein akzentuierten polarisierenden Metaphern aus dem Bereich der Natur und der menschlichen Arbeit, häufig Menschen seines biografischen Umfelds.