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KARL ERICH MÜLLER (1917 Halle Saale - 1998 ebenda) Im Atelier, 1951 Öl auf Malkarton, 38,5 x 51 cm, gerahmt, rechts oben signiert und datiert (19)51. Als Vertreter der Halleschen Schule gehörte Erich Karl Müller zu den erfolgreichsten Künstler der DDR. Nachdem er aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft entlassen wurde, studiert er von 1946 bis 1948 an der Kunstschule Burg Giebichenstein bei Erwin Hahs. Er war Gründungsmitglied der halleschen Künstlergruppe Die Fähre und bildete ab 1953 unter anderem mit Willi Sitte die Hallesche Malerbrigade. Sie hatte sich in Vorbereitung der III. Deutschen Kunstausstellung in Dresden zusammengeschlossen und verfolgte das Ziel "zu beweisen, dass sozialistische Themen in einem formal und malerisch seriösen Realismus überzeugen können" (Sitte, Willi in: Willi Sitte. Farben und Folgen. Eine Autobiographie, Leipzig 2003, S. 66). Müller war bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR und stellte auf neun der zehn Kunstausstellungen der DDR in Dresden aus.