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Carl Lohse 1895 Hamburg – 1965 Dresden Öl auf Leinwand. Ligiert monogrammiert "CL" u.re. In einer breite, dunkel gebeizten Holzrechteckleiste gerahmt. Das Gemälde zählt zu den Werken seiner zweiten Schaffensphase (1929–39) nach der Ansiedlung in Bischofswerda bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. In dieser für den Künstler schweren aber auch glücklichen Zeit suchte der Maler in seinen Bildern formal und inhaltlich Balance bei immer noch expressiver Farbigkeit. Die wichtige Rolle seines Schwiegervaters als Wegbegleiter und Unterstützer seiner Kunst wird in dieser Arbeit deutlich. Vgl. Werner, G.: Carl Lohse in der Gemäldegalerie Neue Meister. Leipzig, 1995. S. 21. Carl Lohse 1895 Hamburg – 1965 Dresden 1909/10 Besuch der Staatlichen Kunstgewerbeschule Hamburg, Förderung durch den Direktor der Hamburger Kunsthalle Alfred Lichtwark. Ab 1912 Studium an der Akademie Weimar als Stipendiat der Kunsthalle Hamburg, verließ gemeinsam mit Otto Pankok vorzeitig die Akademie. Reise nach Holland, um die Werke Vincent van Goghs zu sehen. 1914–16 Kriegsteilnahme, die er als einziger seiner Kompanie überlebte. 1920 Ausstellungsteilnahme als Gast der "Dresdner Sezession 1919" in der Galerie Arnold in Dresden. 1921 Einzelausstellung im Kunstsalon Emil Richter in Dresden. 1921 Wechsel nach Hamburg und 1929 abermals Übersiedlung nach Bischofswerda. 1931 Kunstausstellung Heinrich Kühl in Dresden. 1990 Eröffnung der "Galerie Carl Lohse" in Bischofswerda. 2017/18 zeigten die Staatlichen Kunstsammlungen eine umfassende Werkschau des Künstlers im Albertinum.