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DER HAMMERMEISTER Bronzeguss, dunkel patiniert. Höhe: 58 cm. An der Plinthe signiert und datiert „1932“. Die Gestalt ist stehend dargestellt, seine übergroßen Schuhe schützen vor der Hitze am Hochofen; die rechte Hand tastend vorgestreckt, die linke hält einen Stab zum „Anstechen“ der Glut. Bereits 1925, und dann wieder 1935 hat sich der Bildhauer diesem Sujet gewidmet, wie sein Gesamtwerk das Thema der Arbeit galt. Zunächst im NS-Regime anfänglich genehmigt, teilweise beauftragt, alsbald aber als „entartet“ eingestuft, ging er 1946 nach Dresden und wurde Dekan der Hochschule für Bildende Kunst. Eindrucksvoll seine Plastiken, die den Holocaust zum Thema haben. Eine lebensgroße Version vor der Industrie und Handelskammer Augsburg. Provenienz: Nachlass Fritz Koelle Jr. (1933- 2021) Werkverzeichnis Nr. 118. Anmerkung: Weitere Werke seiner Hand sind in der Städtischen Galerie Lenbachhaus München, Kunstsammlungen Augsburg sowie dem Saarland-Museum Saarbrücken zu finden. Literatur: Eva-M. Pasche, Fritz Koelle – der Gestalter des Arbeiters – Monographie und Werkverzeichnis, Verlag Glückauf, Essen 2001. Monika Maier-Speicher, Dieter Wirt und Fritz Koelle und der Bergmann von der Saar, Ausstellungskatalog, St. Ingbert 2003. A.R. (1360821) (11)