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Adrian Ludwig Richter 1803 Dresden – 1884 ebenda Bleistiftzeichnungen mit Federzeichnung in Sepia auf leichtem Karton bzw. gelblichem Papier. Jeweils in einem Passepartout mit geprägter Beschriftung und handschriftlicher Bestätigung der Enkelin Margarete Gottschald von 1932. Auch der Verfasser des Werkverzeichnisses folgt Hinweisen der Enkelin, vgl. Karl Josef Friedrich, Die Gemälde Ludwig Richters, Berlin 1937, S. 66f., 71. Adrian Ludwig Richter 1803 Dresden – 1884 ebenda Erster Zeichenunterricht bei seinem Vater Carl August, Lehrer an der Dresdner Kunstakademie. 1816 Aufnahme an der Dresdner Kunstakademie. 1820 siebenmonatige Reise als Landschaftszeichner für Fürst Narischkin, Oberkammerherr der russischen Kaiserin Elisabeth Alexejewna nach Frankreich. 1823–26 Italienaufenthalt, zeitweise mit seinem Kommilitonen Ernst Ferdinand Oehme, verkehrte im Kreise der Nazarener und wurde maßgeblich von J. A. Koch beeinflusst. Ende 1824 vollendete Richter sein vielbeachtetes Erstlingswerk "Der Watzmann". 1825 Bekanntschaft mit Julius Schnorr von Carolsfeld und Wilhelm von Kügelgen. 1828–35 Anstellung als Lehrer an der Zeichenschule der Porzellanmanufaktur Meissen. 1836 Lehrer für Landschafts- und Tiermalerei an der Königlich-Sächsischen Kunstakademie Dresden, 1841 Berufung zum Professor für Landschaftsmalerei an der Dresdner Kunstakademie. 1853 wurde Richter zum Ehrenmitglied der Münchner Kunstakademie ernannt und erhielt 1859 die Ehrendoktorwürde für Philosophie der Universität Leipzig sowie zahlreiche Auszeichnungen. 1869 begann Richter mit der Niederschrift seiner "Lebenserinnerungen eines deutschen Malers".