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Richard Dreher 1875 Dresden – 1932 ebenda a) Federzeichnung in Tusche. Unsigniert. Veso mit dem Nachlass-Stempel u.re. sowie in Kugelschreiber von Christoph Dreher bezeichnet "C. Dreher". Zudem in Blei betitelt. b) Aquarell. In Tusche u.re. in Sütterlin signiert "Dreher". Verso mit dem Nachlass-Stempel sowie in Kugelschreiber von Christoph Dreher bezeichnet "C. Dreher". Auf Untersatzpapier montiert. Richard Dreher 1875 Dresden – 1932 ebenda Deutscher Grafiker, Zeichner, Maler und Buchillustrator. Als Vierzehnjähriger Lehre bei einem Dresdner Lithografen. 1892 Umzug nach Berlin, später Retuscheur bei einem Fotografen, als Maler zunächst Autodidakt. 1903 Teilnahme an Kunstausstellungen in Berlin und Dresden, später in der Galerie Ernst Arnold und bei Paul Cassirer. 1908/09 Villa-Romana-Preis und Aufenthalt in Florenz. 1912 Studienreisen nach Dänemark, Südfrankreich und Italien. 1919 Lehrauftrag an der Kunstakademie Dresden, bis 1932 neben Oskar Kokoschka Professor für Malerei, 1928/29 Rektor ebendort. Er beschickte etwa ab 1908 regelmäßig Ausstellungen der Sezessionen in Berlin und München sowie die Künstlerbund-Ausstellungen. Während Dreher im Frühwerk dem Neoimpressionismus (Hamburger Hafenbilder und Dresdner Stadtlandschaften) nahestand, wies er später Schülern wie Wilhelm Lachnit und Friedrich Skade den Weg zur Vereinfachung des empfangenen Natureindrucks in der Suche nach objektiven Bildgesetzmäßigkeiten.