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Louis Gurlitt, Häuser an der Küste von Sorrent. Wohl 1843.

Sold for €3,500 at Schmidt Kunstauktionen Dresden OHG on Mar 25, 2023.

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Louis Gurlitt 1812 Altona – 1897 Naundorf / Erzgebirge Öl auf Leinwand. Signiert "Gurlitt." u.re. Verso auf dem u. Keilrahmen in Blei bezeichnet "Dr. Reinhard / Agnesstr. (?) 4/0" und nummeriert "66/14" li. sowie "(…) 124 bestimmt" re. In einer breiten, gekehlten und schwarz lackierten Leiste mit vergoldeter und versilberter Sichtleiste gerahmt. "Die dargestellte Gegend bei Sorrent erkundete Gurlitt bereits im Herbst des Jahres 1843. Zu dieser Zeit hielt er sich bei Carl Wilhelm Götzloff auf, der seit 1825 in der neapolitanischen Gegend lebte." (zitiert nach: Bertsch, Markus Wenderholm, Iris [Hrsg.]: Hamburger Schule. Das 19. Jahrhundert neu entdeckt. Hamburg 2019, S. 392). Vgl. dazu das Gemälde "Tal bei Sorrent", 1854 (spätere Fertigstellung auf Grundlage der vor Ort geschaffenen Skizzen), Öl auf Leinwand, 96,6 x 128,5 cm, Hamburger Kunsthalle, Inv.Nr. HK-1156. Gurlitt fertigte mehrere Ölstudien dieses Motivs an, jeweils mit leicht variierter Perspektive, um den idealen Bildausschnitt für seine Ansicht zu finden. Vgl. dazu die Studie in ähnlichem Format: Haus am Strand von Sorrent, vermutlich 1843, Öl auf Papier auf Leinwand, 26 x 36,6 cm, Hamburger Kunsthalle, erworben 1910, Inv.Nr. HK-1153 sowie Motiv aus Süditalien, Öl auf Leinwand, 42 x 65 cm, Dorotheum, Wien, 22.5.2023. Louis Gurlitt 1812 Altona – 1897 Naundorf / Erzgebirge Landschaftsmaler der Hamburger und Düsseldorfer Schule. Frühe Entdeckung und Förderung seiner zeichnerischen Begabung, Unterricht bei Anton Carl Dusch und Günther Gensler. 1828–32 Schüler von Siegfried Detlev Bendixen, 1832–34 Studium an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen bei den Landschaftsmalern Christoffer Wilhelm Eckersberg und Johann Ludwig Lund. 1832 und 1835 Reisen nach Norwegen, zeitweise begleitet von Malerkollegen. 1842 Umzug nach Düsseldorf, Begegnungen u.a. mit Andreas Achenbach und Carl Ferdinand Sohn. Studienreisen durch Europa. 1844–46 Aufenthalt in Rom, dort Mitglied im Deutschen Künstlerverein. 1851 Umzug nach Wien, Ausstellungstätigkeit. 1855 Präsident des Hamburger Kunstvereins. 1860 Übersiedelung nach Gotha, wo ihm als verehrtem Künstler ein Atelier im Schloss Mönchhof eingerichtet wurde. Danach Stationen in Dresden, Plauen und Steglitz bei Berlin. Sommerwohnsitz in Naundorf. Zu seinen Nachfahren zählen u.a. die Kunsthändler Fritz und Hildebrand Gurlitt.

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