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Carl Johann Arnold 1829 Kassel – 1916 Jena Adolph von Menzel 1815 Breslau – 1905 Berlin Öl auf Malpappe. Unsigniert. Verso in Blei bezeichnet "Carl Arnold Nachlass". Hinter Glas gerahmt. Adolph Menzel und die Familie Arnold pflegten seit den frühen 1830er Jahren eine enge Freundschaft. Zahlreiche Porträts Menzels von den Familienmitgliedern zeugen noch heute von dieser Verbundenheit. Von besonderem Interesse sind mehrere Skizzen des jungen Carl Johann, der 1846 und 1853 für einige Monate bei Menzel in Berlin lebte und bei ihm lernte. Nach Menzels Tod veröffentlichte er seine "Erinnerungen aus meinem Zusammenleben mit Adolph Menzel". Aus der gemeinsamen Zeit finden sich darin auch Studien Arnolds über Menzel und sein Atelier. Carl Johann Arnold 1829 Kassel – 1916 Jena Deutscher Maler und Grafiker. Studium an den Akademien in Kassel, Antwerpen und Berlin, wo er 1846 Schüler von Adolf Menzel wurde. 1886 wurde Arnold zum "königlich preußischen Hofmaler" ernannt. Bis 1913 lebte er in Weimar. Dort wurde er 1907 mit der Ehrengabe der Seraphine-Vogel-Stiftung geehrt. Adolph von Menzel 1815 Breslau – 1905 Berlin Maler, Zeichner und Illustrator. Nach dem Tod des Vaters führte der 16–Jährige dessen Geschäft als Steindruckerei fort. 1833 besuchte er für ein halbes Jahr die Berliner Akademie der Künste, gab aber enttäuscht auf und bildete sich autodidaktisch weiter. 1839 Auftrag zu Illustrationen einer mehrbändigen Geschichte Friedrichs des Großen von F. Th. Kugler. Wurde in der breiten Öffentlichkeit bekannt. Illustrierte zwei weitere Werke aus dem Friedrich-Themenkreis. 1867 auf der Pariser Weltausstellung. 1861 einziger staatlicher Auftrag: schuf das offizielle Monumentalbild zur Krönung Wilhelms I. zum preußischen König in Königsberg.