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Ulrich Lindner 1938 Dresden – lebt in Dresden Silbergelatineabzüge, getont und Fotomontagen, getont, auf weißem oder schwarzem Untersatzkarton aufgelegt. Kassette mit 12 Künstlerabzügen, Inhaltsverzeichnis und einem Nachwort von Werner Schmidt. Jeweils in Blei oder mit weißem Farbstift u.re. signiert "Lindner", u.Mi. betitelt und u.li. nummeriert "22/50". Teils verso ebenso in Blei signiert "Lindner". Edition der eikon-Grafik-Presse, Dresden. In der originalen Leinenkassette mit Titelfotografie "Blindes Fenster". Mit den Arbeiten: a)"Ausblick" (1977) b) "Die Zeit" (1979) c) "Schloss" (1978) d) "Kleine Bahnstation" (1974) e) "Blaue Fassade" (1978) f) "Ungewöhnliche Parcours" (1980) g) "Der geschlossene Laden" (1980) h) "Verlassenes Haus" (1979) i) "Erinnerung an R." (1978) j) "Die Geheimnisse des Eckhauses" (1980) k) "Schwebende" (1982) l) "Vogelbaum" (1978). Vgl. Mayer, R. (Hrsg.): Aurora und die eikon Grafik-Presse Dresden 1964 – 1992. Dresden, 1999. Nr. 28. Seltene Mappe mit zwischen 1974 und 1982 entstandenen Arbeiten, in der sich Lindners poetisch-morbide Bildsprache im Medium der Foto-Grafik beispielhaft widerspiegelt. Ulrich Lindner 1938 Dresden – lebt in Dresden 1957–62 Chemiestudium an der TU Dresden. 1963–82 Tätigkeit als Fotochemiker im Fotopapierwerk Dresden. 1978 Aufnahme in den Verband Bildender Künstler der DDR. 1979 erste große Personalausstellung im Dresdner Schloss. Seit 1983 freiberuflich als Fotografiker tätig. 1995 Ausstellung im Dresdner Kupferstichkabinett. Seit 1998 ordentliches Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste.