Have one like this?
Upload a photo for a free check of what yours may be worth.
Lot description
Richard Mueller 1874 Tschirnitz/Boehmen – 1954 Dresden-Loschwitz Pinsel- und Federzeichnung in Tusche und Aquarell ueber Grafit. Verso in Blei signiert "Rich. Mueller" mit dem Vermerk "gez. b. Gey", ortsbezeichnet "Dresden" sowie datiert, u.re. mit dem Nachlassstempel versehen. An den o. Ecken im Passepartout montiert und hinter Glas in einem hochwertigen schwarz-goldenen Modellrahmen mit Ziersaeulen gerahmt. Die fruehen 1890er Jahre waren fuer Richard Mueller eine Phase des Experimentierens. Er probierte sich in verschiedenen Techniken, Sujets sowie in unterschiedlichen Stilen. Er arbeitete in dieser Zeit an Studien von Greisenkoepfen im Versorghaus ebenso wie an Harnischstudien, wobei er dem Vorbild Albrecht Duerers, Hans Holbeins d. J. und Adolph Menzels folgte. Das vorliegende Blatt ist eine Studie des Kuenstlers, entstanden im ersten Studienjahr an der Kunstakademie in Dresden in der Klasse von Leonhard Gey, in dem Muellers Talent zur Erfassung und Wiedergabe von Stofflichkeiten bereits deutlich aufscheint. Mueller erwaehnt spaeter in seiner Autobiographie nicht ohne Stolz,. dass man ihn als den "modernen Duerer der Zeichenkunst" bezeichnete. (Vgl. Wodarz, S. 137) Lit. Corinna Wodarz: "Symbol und Eros. Die Bildwelten Richard Muellers (1874 – 1954), mit dem Katalog des Gesamtwerks". Goettingen 2002. Nicht im WVZ Wodarz.